Geocaching Allerlei

In der Kategorie Geocaching Allerlei habe ich einen bunten Blumenstrauß aus Teilbereichen des Geocachings zusammengestellt.

Geocaching in Ostwestfalen-Lippe

Was ist Geocaching?

Geocaching ist ein sehr vielfältiges Hobby; das macht es auch so beliebt. Findet man als praktizierender Geocacher einen sehenswerten Ort in der Natur, teilt man ihn der Geocaching-Community mit indem man die GPS-Koordinaten des Ortes zum Beispiel auf einer Internetplattform veröffentlicht. Eine kurze Beschreibung über die Länge und Beschaffenheit des Weges darf natürlich auch nicht fehlen. Außerdem versteckt man dort ein wetterfestes Behältnis mit Block und Stift zum Eintragen für alle, die sich erfolgreich auf die Suche machen.

Kann jeder einen Schatz verstecken?

Im Grunde genommen ja. Es gibt jedoch einige Regeln, die zum Schutze der Natur zwingend notwendig sind. Diese hier zu erläutern wäre zu umfangreich. Ihr könnt sie an anderer Stelle nachlesen.

Wie entstand Geocaching?

Die Anfänge des Geocachings, die satelliten-unterstützte Jagd auf den Kunststoffbehälter ist auf das sogenannte Letterboxing zurückführen. Das Letterboxing gab es nachweislich bereits im Jahr 1854 im englischen Dartmoor, wo es heute noch praktiziert wird. Beim Letterboxing werden wie beim Geocaching, an unterschiedlichen Orten Behältnisse aufgestellt. Diese werden auf analogem Weg mit Karte und Kompass gesucht. Im Behälter befindet sich ein spezieller Stempel, mit dem der Letterbox-Besucher seinen Fund im persönlichen Logbuch dokumentiert.

cacheversteck

Um 1980  wurde in Finnland mit Hilfe einer Landkarte die „Schnitzeljagd“ optimiert. Die Abweichungen betrugen damals noch  +/- 10 Meter. Nachdem die Spieler den „Schatz“ (in diesem Fall einen Behälter mit etwas Schnickschnack) gefunden hatten, gaben sie die Koordinaten an Freunde und Bekannte weiter, die sich dann ebenfalls auf Schatzsuche machen konnten. Erst in den 1990ern wurde zum ersten Mal ein GPS Signal verwendet und die Genauigkeit der Positionsbestimmung zu verbessern.

Wo wurde der erste Geocache versteckt?

Am 3. Mai 2000 versteckte Dave Ulmer eine Dose mit Kleinigkeiten in den Wäldern bei Portland (Oregon). Er veröffentlichte die Position in einer Newsgroup bei sci.geo.satellite-nav. Das Versteck wurde innerhalb von 24 Stunden von Mike Teague gefunden und lockte viele Nachahmer an. Danach entstanden innerhalb weniger Tage weitere Verstecke in Kalifornien, Illinois und Kansas. Am 08.05.2000 erstellte der Erstfinder Mike Teague eine Homepage mit Standortsammlungen. Die Seite gibt es heute nicht mehr, kann aber mittels Wayback-Maschine noch eingesehen werden. (GPS Stash Hunt Homepage)

Am 30.05.2000 wurde der Name „Geocaching“ geboren. Matt Stum schlug den Namen vor, da der Begriff „Stash“ (engl. für Schwarzgeld oder illegales Versteck) negativ besetzt war.

Das machte sich am 02.09.2000 Jeremy Irish zu Nutze und stampfte eine Seite geocaching.com aus dem Boden und übernahm die Datenbank von Mike Teague. Er behauptete das Wort Geocaching erfunden zu haben und beantrage eine Schutzmarke für den Begriff. Sein primäres Ziel lautete: Profit, profit, profit. Sei es über Pay-per-Klick, über Spenden, über Aufkleberverkauf und vieles mehr. Seither gab es viele Versuche von alternativen Plattformen, die sich ebenfalls mit dem Hobby beschäftigen, Fuß zu fassen, jedoch besitzt die Plattform geocaching.com den derzeit größten Marktanteil.

Auf den folgenden Seiten findet Ihr einige Mysteryhilfen, die ich 2011 zusammentrug als ich mit dem Geocachen begann. Besonders hatten es mir Anfangs die Rätselcaches angetan, weil man sich auf spielerische Weise mit Themen auseinandersetzt, mit denen man im alltäglichen Leben sonst nicht in Berührung kommt und so etwas finde ich immer spannend.

Hier geht es zu den Mysteryhilfen

Geocaching Abkürzungen

Was man nicht so alles entdeckt beim Cachen

Geocaching süchtig?